Lifestyle Prostata 7 min Lesezeit

Sich um sich selbst zu kümmern, ist keine Schwäche

Svitlana Pogoruy
Michael und Uli Roth
Handball-Legenden, Bundesliga-Trainer, Manager, Botschafter für Männergesundheit. 2009 erhielten beide die Diagnose Prostatakrebs. Seitdem machen sie Männergesundheit öffentlich zum Thema: als Botschafter der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), Mitglieder im Patientenbeirat des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Unterstützer der Deutschen Krebshilfe und Gründer der Initiative „Gewinnen gegen Krebs". Ihr Antrieb: Vorsorge aus der Tabuzone holen – mit Offenheit, Humor und der Haltung, die sie aus dem Leistungssport mitbringen. 26.08.2026
Sich um sich selbst zu kümmern, ist keine Schwäche

Warum wahre Stärke auch bedeutet, auf sich selbst zu achten

„Darüber redet man nicht.“

Diesen Satz hören wir bis heute immer wieder, wenn es um Männergesundheit geht.

Nicht über die Prostata. Nicht über Potenz. Nicht über Libido. Und schon gar nicht darüber, wenn der eigene Körper plötzlich nicht mehr so funktioniert wie früher.

Warum eigentlich?

Viele Männer wachsen mit dem Gefühl auf, immer funktionieren zu müssen. Stark sein. Verantwortung übernehmen. Keine Schwäche zeigen. Das gilt im Beruf genauso wie in der Familie oder im Freundeskreis. Wer müde ist, macht trotzdem weiter. Wer Schmerzen hat, wartet noch ein paar Tage. Und wer sich Sorgen um seine Gesundheit macht, spricht oft mit niemandem darüber.

Wir kennen dieses Denken nur zu gut.

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Auch wir haben viele Jahre geglaubt, dass Durchhalten eine Stärke ist. Als Leistungssportler gehörte es dazu, über Grenzen zu gehen und den eigenen Körper immer wieder herauszufordern. Schmerzen wurden akzeptiert, Rückschläge überwunden und Pausen möglichst kurz gehalten.

„Wir haben unseren Körper jahrelang wie ein Werkzeug behandelt. Er hatte zu funktionieren.“

– Uli Roth

Doch irgendwann mussten wir erkennen, dass es einen entscheidenden Unterschied gibt.

Es ist stark, Herausforderungen anzunehmen.

Aber es ist genauso stark, den eigenen Körper ernst zu nehmen.

Unsere Prostatakrebs-Diagnosen haben uns das schmerzhaft vor Augen geführt. Von einem Tag auf den anderen standen plötzlich Fragen im Raum, die wir vorher nie zugelassen hatten: Was bedeutet das für unser Leben? Wie geht es weiter? Werden wir wieder gesund? Und was passiert mit den Themen, über die Männer so ungern sprechen – Kontinenz, Potenz und Sexualität?

Heute wissen wir: Mit diesen Gedanken sind wir nicht allein.

In den vergangenen Jahren haben uns unzählige Männer erzählt, dass sie dieselben Ängste hatten. Der Unterschied war nur: Die meisten hatten mit niemandem darüber gesprochen. Aus Scham. Aus Unsicherheit. Oder weil sie glaubten, damit allein fertig werden zu müssen.

Genau darin liegt das eigentliche Problem.

Nicht die Angst.

Sondern das Schweigen.

„Frauen betreiben Krebsvorsorge – Männer schweigen.“

– Michael Roth

Denn wer seine Sorgen verdrängt, verdrängt häufig auch die Verantwortung für die eigene Gesundheit. Dabei ist genau das Gegenteil von Schwäche gefragt: ehrlich zu sich selbst zu sein, Warnsignale ernst zu nehmen und Hilfe anzunehmen, wenn man sie braucht.

Für uns hat sich dadurch auch die Bedeutung von Männlichkeit verändert.

Heute glauben wir nicht mehr, dass ein Mann immer stark wirken muss.

Wir glauben, dass ein Mann dann Stärke zeigt, wenn er Verantwortung übernimmt – auch für sich selbst.

Selbstfürsorge beginnt nicht erst beim Arzt

Wenn wir heute über Männergesundheit sprechen, denken viele zuerst an Vorsorgeuntersuchungen. Und ja – sie sind unglaublich wichtig. Aber Selbstfürsorge beginnt schon viel früher.

Sie beginnt im Alltag.

Sie beginnt damit, den eigenen Körper nicht als selbstverständlich zu betrachten. Auf Warnsignale zu hören, statt sie zu ignorieren. Sich Pausen zu gönnen, wenn der Stress überhand nimmt. Sich regelmäßig zu bewegen, bewusst zu essen und dem Körper die Zeit zu geben, sich zu regenerieren.

Das klingt selbstverständlich. Für viele Männer ist es das aber nicht.

Wir erleben immer wieder, dass Männer sich um alles kümmern – nur nicht um sich selbst.

Der Beruf hat Priorität. Die Familie sowieso. Termine für andere werden eingehalten, die eigenen immer wieder verschoben. Irgendwann wird aus „Ich mache das später“ ein „Hätte ich doch früher...“.

Dabei würden die wenigsten ihr Auto jahrelang ohne Inspektion fahren. Sobald eine Kontrollleuchte aufleuchtet, wird ein Termin in der Werkstatt vereinbart. Mit dem eigenen Körper gehen viele dagegen deutlich nachlässiger um.

„Mit dem Auto muss man ja auch regelmäßig zum TÜV. Dann sollte es einem der Körper erst recht wert sein.“

– Uli Roth

Warum eigentlich?

Unser Körper begleitet uns ein Leben lang. Er trägt uns durch gute und schlechte Zeiten, durch Erfolge und Rückschläge. Er verdient mindestens dieselbe Aufmerksamkeit wie alles andere, was uns wichtig ist.

Selbstfürsorge bedeutet deshalb auch, sich Unterstützung zu holen, wenn man sie braucht. Mit dem Partner oder der Partnerin zu sprechen. Fragen beim Arzt anzusprechen. Sich auszutauschen, statt alles mit sich allein auszumachen.

Wir haben selbst erlebt, wie befreiend Offenheit sein kann. Nicht, weil sie Probleme verschwinden lässt. Sondern weil sie Ängste kleiner macht und neue Perspektiven eröffnet.

Für uns ist Selbstfürsorge heute deshalb kein Zeichen von Eitelkeit oder Schwäche.

Sie ist ein Ausdruck von Verantwortung.

Verantwortung für die eigene Gesundheit. Für die eigene Lebensqualität. Und für die Menschen, die uns jeden Tag begleiten.

Verantwortung zeigt sich in den kleinen Entscheidungen

Für uns bedeutet Selbstfürsorge heute vor allem eines: Verantwortung zu übernehmen. Nicht erst dann, wenn Beschwerden auftreten, sondern jeden Tag aufs Neue.

Dazu gehören regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen genauso wie ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und bewusste Erholung.

Gesundheit entsteht nicht durch eine einzelne Entscheidung, sondern durch viele kleine Gewohnheiten, die sich mit der Zeit zu einem gesunden Lebensstil zusammenfügen.

Aus genau dieser Überzeugung heraus haben wir gemeinsam mit ESSENZ das Roth Bundle entwickelt. Es soll Männer dabei unterstützen, ihre Gesundheit ganzheitlich zu fördern und den eigenen Körper bewusst zu unterstützen.

Das Bundle vereint drei aufeinander abgestimmte Produkte:

  • Prosta Vit unterstützt die Prostata mit bewährten Inhaltsstoffen wie Kürbiskern- und Sägepalmenextrakt sowie Zink – als sinnvolle Ergänzung für Männer, die ihre Prostatagesundheit aktiv unterstützen möchten.
  • Libido enthält ausgewählte Pflanzenextrakte und Mikronährstoffe zur Unterstützung der männlichen Vitalität. Denn Energie, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit gehören ebenso zu einem gesunden Leben wie regelmäßige Bewegung und Erholung.
  • Hepa ergänzt das Konzept mit Inhaltsstoffen wie Mariendistel, Artischocke und Cholin zur Unterstützung der normalen Leberfunktion. Eine gesunde Leber trägt wesentlich zu einem funktionierenden Stoffwechsel und einer optimalen Nährstoffverwertung bei.

Natürlich ersetzt kein Nahrungsergänzungsmittel einen gesunden Lebensstil oder die regelmäßige Vorsorge beim Urologen. Das Roth Bundle verstehen wir vielmehr als einen Baustein eines ganzheitlichen Konzepts – entstanden aus unseren eigenen Erfahrungen und unserem Wunsch, Männer für ihre Gesundheit zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, langfristig Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Wartet nicht darauf, dass euer Körper euch ein Stoppschild setzt.

Kümmert euch um eure Gesundheit, bevor ihr dazu gezwungen werdet.

Geht zur Vorsorge.

Hört auf euren Körper.

Nehmt Warnsignale ernst.

Sprecht über eure Sorgen und trefft bewusste Entscheidungen – für euch selbst und für die Menschen, die euch am Herzen liegen.

Denn sich um sich selbst zu kümmern, ist keine Schwäche.

Es ist ein Zeichen von Respekt gegenüber dem eigenen Körper.

Von Verantwortung gegenüber den Menschen, die euch lieben – und gegenüber euch selbst.

Und von der Erkenntnis, dass Gesundheit das Fundament für alles andere im Leben ist.

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Michael und Uli Roth
Michael und Uli Roth Handball-Legenden, Bundesliga-Trainer, Manager, Botschafter für Männergesundheit. 2009 erhielten beide die Diagnose Prostatakrebs. Seitdem machen sie Männergesundheit öffentlich zum Thema: als Botschafter der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), Mitglieder im Patientenbeirat des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Unterstützer der Deutschen Krebshilfe und Gründer der Initiative „Gewinnen gegen Krebs". Ihr Antrieb: Vorsorge aus der Tabuzone holen – mit Offenheit, Humor und der Haltung, die sie aus dem Leistungssport mitbringen.

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