„Männer sind Feiglinge.“
Zwei Olympiasieger über das Organ, das fast jeder Mann ignoriert, bis es nicht mehr geht
Michael und Uli Roth sind 64, eineiige Zwillinge und seit fünfzehn Jahren die bekanntesten Männergesundheits-Botschafter des Landes. In dieser Zeit haben sie mit tausenden Männern über ein Organ gesprochen, über das kaum einer freiwillig redet. Was sie dabei gelernt haben, ist unbequem.
Es gibt ein Organ in Ihrem Körper, das ungefähr die Größe einer Kastanie hat und für das Sie sich nie interessiert haben.
Es sitzt direkt unter Ihrer Blase. Ihre Harnröhre läuft mittendurch. Und irgendwann nach Ihrem vierzigsten Geburtstag hat es angefangen zu wachsen.
Nicht plötzlich. Nicht schmerzhaft. So langsam, dass Sie es Jahr für Jahr für etwas anderes gehalten haben. Für zu viel Kaffee. Für zu wenig Schlaf. Für das Alter.
Michael Roth hört sich diese Erklärungen seit fünfzehn Jahren an. Er und sein Zwillingsbruder Uli waren in den Achtzigern Handball-Nationalspieler, 1984 holten sie in Los Angeles gemeinsam Olympia-Silber. Michael wurde danach Bundesligatrainer, Uli managte zwanzig Jahre lang die Band PUR. Heute sind beide vor allem für etwas anderes bekannt: In Deutschland nennt man sie die Prostata-Paten.
Und Michael hat für das, was er in diesen fünfzehn Jahren beobachtet hat, ein hartes Wort gefunden.
„Ich geh nicht zum Arzt. Vielleicht findet er ja was.“
„Männer gehen leider Gottes nur zum Arzt, wenn was kaputt ist“, sagt er. „Wir haben im Laufe unserer Kampagne viele Männer gesprochen, die sogar den Spruch machen: Ich gehe nicht zum Arzt, vielleicht findet er ja was.“
Und dann kommt der Satz, den er in Vorträgen benutzt, wenn er will, dass es im Saal still wird:
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„Deswegen sind Männer eigentlich, wenn die Vorsorge beginnen sollte, Feiglinge.“
Michael Roth
Sein Bruder Uli formuliert es weniger diplomatisch. Ihn bringt ein bestimmter Typ Mann regelrecht auf die Palme: „Am schlimmsten sind immer die Männer, die sagen: Ich will nicht wissen, wenn ich was hab. Das ist das, was mir fürchterlich auf die Nerven geht, wo ich auch wütend werde.“
Beide haben eine Erklärung dafür, und sie hat nichts mit Charakter zu tun, sondern mit Biografie.
„Wir Männer haben den Nachteil, dass wir nach der dritten Kinderuntersuchung eigentlich von einem normalen Arztbesuch ausscheiden“, sagt Michael. Frauen gehen ab der Jugend regelmäßig zum Frauenarzt und werden dort automatisch auf Untersuchungen hingewiesen. Männer verschwinden mit sechzehn vom Radar und tauchen erst mit fünfundvierzig wieder auf. Wenn überhaupt.
Die Zahlen geben ihm recht. Etwa jeder sechste Mann nutzt die urologische Früherkennung. Bei Frauen geht mehr als jede zweite regelmäßig zur Vorsorge.
Michael hat dafür ein Bild, das jeder Mann sofort versteht: „Für Männer ist das Auto oft wichtiger wie der eigene Körper. Das ist so. Sie gehen lieber, wenn beim Auto was kaputt ist, am nächsten Tag zur Werkstatt. Und der eigene Körper, der ist eigentlich der Porsche des Mannes, der wird vernachlässigt.“
Was in der Zwischenzeit tatsächlich passiert
Während Sie warten, passiert etwas, das nichts mit Warten zu tun hat.
Ab etwa vierzig verschiebt sich bei den meisten Männern der Hormonhaushalt. Testosteron sinkt jedes Jahr um ein bis zwei Prozent. Gleichzeitig wird ein größerer Anteil des vorhandenen Testosterons in ein anderes Hormon umgebaut: Dihydrotestosteron, kurz DHT.
DHT ist der eigentliche Treiber. Es wirkt direkt am Prostatagewebe und lässt es wachsen. Nicht dramatisch, nicht in einem Schub, sondern kontinuierlich über Jahre.
Stellen Sie sich Ihre Prostata wie einen Gartenschlauch vor, durch den Wasser läuft. Nur dass die Prostata nicht der Schlauch ist. Sie ist der Fuß, der auf dem Schlauch steht.
Solange der Fuß leicht aufliegt, merken Sie nichts. Der Strahl ist voll, alles läuft. Je mehr Gewicht dazukommt, desto enger wird der Durchgang. Erst wird der Strahl schwächer. Dann dauert es länger, bis überhaupt etwas kommt. Dann bleibt Restharn zurück, weil die Blase gegen den Widerstand nicht mehr vollständig leer wird. Und weil die Blase nie richtig leer ist, meldet sie sich schneller wieder. Tagsüber. Und vor allem nachts.
Das ist die Reihenfolge, in der es bei den meisten Männern abläuft. Und das ist auch der Grund, warum es sich nicht wie eine Erkrankung anfühlt, sondern wie eine Gewohnheit, die sich einschleicht.
Michael kennt die Symptomliste auswendig, weil sie in jedem zweiten Gespräch vorkommt: „Leistungsabfall oder auch nachts schlecht schlafen oder auch nachts vermehrt auf Toilette gehen. Das sind alles Punkte, wo Männer nicht gerne drüber reden.“
Und genau da liegt das Problem. Nicht darin, dass die Prostata wächst. Sondern darin, dass sie es ungestört tut, weil niemand hinschaut.
Der Termin, den Ihnen niemand abnimmt
Uli Roth wird an dieser Stelle immer präzise, weil ihm die Reihenfolge wichtig ist.
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„Die Prävention beginnt nicht beim Arzt oder bei dem Arzttermin. Die Prävention beginnt im eigenen Bewusstsein, beginnt mit Bewegung, beginnt mit Ernährung, beginnt aber auch eben dann im gewissen Alter, Zusatzernährung zu nehmen, die einem hilft, durch den Alltag besser durchzukommen. Und dann gibt es die Vorsorgemaßnahmen bei den Ärzten, die man wahrnehmen muss.“
Uli Roth
Das ist keine Rangfolge. Das sind zwei getrennte Dinge, und beide gehören dazu.
Das erste erledigen Sie mit einem Anruf. Wenn Sie über fünfundvierzig sind, wenn Sie nachts raus müssen, wenn der Strahl schwächer geworden ist: Lassen Sie es beim Urologen abklären. Das dauert eine Viertelstunde, es tut nicht weh, und es ersetzt kein Produkt der Welt.
Uli sagt dazu einen Satz, der sich an jeden richtet, der gerade nach Gründen sucht, es doch noch zu verschieben: „Wenn ein Mann sagt, mir fehlt nichts, ich habe nichts, dann muss er mir den Beweis bringen, bei der Vorsorge gewesen zu sein.“
Rufen Sie morgen früh an. Nicht nächste Woche.
Und dann ist da noch die zweite Sache
Der Arzttermin ist ein Tag im Jahr. Bleiben dreihundertvierundsechzig andere.
Michael Roth beschreibt, worum es an diesen Tagen geht, ohne Umschweife: „Wenn man nachts zum Beispiel durch die Probleme der Prostata drei, vier Mal auf Toilette muss und der Schlaf ständig gestört wird, ist das ein großes Problem.“
Es ist ein Problem, das sich weiterreicht. Wer dreimal pro Nacht aufsteht, kommt nie in die Tiefschlafphasen, in denen der Körper regeneriert. Der Nachmittag wird zäh, die Konzentration lässt nach, die Geduld auch. Und meistens ist die Partnerin genauso wach wie Sie.
Die Brüder haben sich deshalb irgendwann gefragt, was man im Alltag konkret tun kann. Ihre Antwort steht seit September 2026 in der Fachzeitschrift Urologie Inside, in der Michael über die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Hersteller ESSENZ spricht:
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„Wir sind da nicht einfach nur Markenbotschafter, sondern stehen wirklich zu 100 % hinter den Produkten. Die Supplements gehören inzwischen fest zu unserem Alltag und unterstützen uns dabei, fit und gesund zu bleiben.“
Michael Roth, Urologie Inside #14, September 2026
Uli ergänzt, warum sie sich das genau angesehen haben: „Gerade in unserem Freundeskreis, wo doch sehr viele Männer mit nächtlichem Harndrang ihre Probleme haben und das ihnen den Schlaf raubt am Ende und auch die Energie für den nächsten Tag.“
ESSENZ Prosta Vit
Prosta Vit ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit fünf Inhaltsstoffen, die dort ansetzen, wo die Kette anfängt, statt nur am Ende.
Kürbiskern-Extrakt (300 mg) liefert Phytosterole, allen voran Beta-Sitosterol. Kürbiskerne werden traditionell bei Beschwerden im Zusammenhang mit dem Wasserlassen eingesetzt.
Sägepalmen-Extrakt (100 mg) ist der klassische Bestandteil in der Prostataernährung und ebenfalls seit langem im traditionellen Gebrauch.
Brennnesselblatt-Extrakt (100 mg) ergänzt die pflanzliche Basis der Rezeptur.
Zink (5 mg) trägt zu einem normalen Testosteronspiegel im Blut bei.
Vitamin B6 (2,5 mg) trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.
Eine Kapsel morgens, mit Wasser. Mehr ist nicht zu tun.
Was ESSENZ von vielem unterscheidet, was online angeboten wird, ist der Herstellungsstandard. Michael Roth war das nach eigener Aussage bei der Auswahl das Entscheidende: „Für mich war die pharmazeutische Expertise ausschlaggebend.“
Prosta Vit gibt es als Einzelpackung sowie im 3er- und 6er-Vorteilspaket. Auf jede Bestellung gilt die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: Wenn Sie in dieser Zeit keine Veränderung bemerkst, bekommen Sie den Kaufpreis zurück, ohne Rückfragen.
ESSENZ Prosta Vit ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel. Es ersetzt weder eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise noch die Untersuchung beim Arzt. Bei anhaltenden Beschwerden beim Wasserlassen wende dich bitte an deinen Urologen. Michael und Uli Roth sind keine Ärzte und geben keine medizinischen Ratschläge. Bezahlte Kooperation.