„Ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland hat eine Fettleber. Die meisten wissen nichts davon.“

Michael und Uli Roth über das Organ, das keine Warnsignale sendet – und über Männer, die genau darauf warten.

Die Zwillinge sind 64 und seit 15 Jahren in Deutschland als Männergesundheits-Botschafter unterwegs. Ihre Erfahrung mit Männern und Vorsorge lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Ohne Schmerz passiert nichts.

Michael und Uli Roth

Ihre Leber hat kein Nervensystem für Schmerz.

Das Gewebe selbst kann nicht wehtun. Schmerzempfindlich ist nur die dünne Kapsel, die das Organ umgibt, und die meldet sich erst, wenn die Leber deutlich anschwillt. Bis dahin arbeitet sie stumm weiter – auch dann, wenn sie das seit Jahren unter erschwerten Bedingungen tut.

Das ist der Grund, warum die häufigste Lebererkrankung des Landes gleichzeitig die unauffälligste ist. Nach Angaben der Deutschen Leberstiftung hat rund ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland eine Fettleber. Am häufigsten betroffen sind die 55- bis 75-Jährigen. Spezifische Symptome gibt es in der Regel nicht.

Die meisten Fettlebern werden deshalb nicht gesucht, sondern gefunden. Bei einem Ultraschall aus anderem Anlass. In einem Blutbild vor einer Operation. Nebenbei.

Ein Drittel ist keine Randgruppe. Rechnen Sie es an Ihrem eigenen Umfeld durch: Bei einem Abendessen mit 6 Leuten sitzen statistisch 2 am Tisch, deren Leber verfettet ist. Keiner davon weiß es, und keinem sieht man es an.

Michael und Uli Roth bei einem Vorsorge-Termin
Seit fünfzehn Jahren sprechen die Handball-Zwillinge mit Männern über Vorsorge.

Michael und Uli Roth kennen dieses Muster aus einem anderen Bereich. Die eineiigen Zwillinge waren in den Achtzigern Handball-Nationalspieler, 1984 gewannen sie in Los Angeles gemeinsam Olympia-Silber. Michael wurde danach Bundesligatrainer, Uli arbeitete im Musik- und Sportmanagement. Seit 15 Jahren sind sie vor allem als Befürworter der Männervorsorge unterwegs, in Deutschland bekannt als die Prostata-Paten.

Was sie in dieser Zeit gelernt haben, gilt für jedes stille Organ. Uli formuliert es so:

„Männer haben für sich entschieden unverwüstlich zu sein und erst dann zum Arzt zu gehen, wenn was wehtut. Das ist ein Fehler, ein großer Fehler. “

Uli Roth

Bei einem Organ ohne Schmerzmeldung ist dieser Fehler besonders teuer. Weil der Auslöser, auf den gewartet wird, schlicht nicht kommt.

Warum Männer auf ein Signal warten, das nie kommt

Michael und Uli Roth

Michael Roth benennt die Ursache, die er in 15 Jahren am häufigsten gehört hat, und sie hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun: „Es gibt viele Männer, die einfach nicht zum Arzt gehen, weil sie Angst haben, dass was gefunden wird.“

Das ist nachvollziehbar und in der Sache trotzdem falsch herum gedacht. Ein Befund entsteht nicht beim Arzt. Er ist vorher da. Der Termin ändert nur, ob man davon weiß.

Die Roth-Zwillinge in Bewegung

Die Brüder haben es jahrzehntelang anders erlebt. Im Leistungssport war die Untersuchung keine Reaktion auf ein Problem, sondern Teil des Betriebs. Michael: „Wir Leistungssportler sind das natürlich gewohnt, weil das auch eine Vorgabe ist, die man kriegt, für zur Vorsorge zu gehen, zu Leistungstests. Das ist einfach ein normaler Prozess im Leistungssport.“

Uli beschreibt, was davon geblieben ist: Durch Verletzungen und sportmedizinische Untersuchungen habe man „eine Empfindung für den eigenen Körper besser entwickelt als vielleicht der normale Mann“.

Diese Empfindung hilft allerdings genau dort nicht, wo es hier hingeht. Man kann in sich hineinhören, so lange man will – eine verfettete Leber hört man und spürt man nicht. Wer sie finden will, braucht ein Blutbild und einen Ultraschall. Beides dauert zusammen kaum länger als ein Kaffee.

Müdigkeit, ein Druckgefühl im rechten Oberbauch nach dem Essen, nachlassende Konzentration: Das sind keine Beweise. Es sind auch keine Fettleber-Symptome, denn die gibt es in diesem Sinn nicht. Es sind Gründe, einmal nachsehen zu lassen, denn: „Die Alltagswehwehchen, die wir Männer so haben, auch gerade wenn wir etwas älter werden, die sind ernst zu nehmen.“, so Uli.

Was in einer verfetteten Leber passiert

Die Leber ist die zentrale Umschlagstelle des Körpers. Sie baut Nährstoffe um, speichert Energie, verarbeitet Alkohol und Medikamente, produziert Galle für die Fettverdauung. Alles, was Sie essen und trinken, läuft über sie.

Von einer Fettleber spricht man, wenn sich in den Leberzellen über ein bestimmtes Maß hinaus Fett einlagert. Das geschieht dann, wenn dauerhaft mehr Energie ankommt, als der Körper verbraucht – und wenn der Stoffwechsel das Fett nicht schnell genug wieder abtransportiert.

Illustration der Leber

Ein Bild dafür: Denken Sie an einen Spülschwamm. Solange er sauber ist, nimmt er auf und gibt wieder ab. Wird er nie richtig ausgespült, setzt sich Fett in den Poren fest. Der Schwamm sieht noch aus wie ein Schwamm. Er saugt nur nicht mehr richtig.

Genauso verhält es sich mit der Leber. Sie arbeitet weiter. Sie arbeitet nur nicht mehr mit voller Kapazität, und weil das schleichend passiert, gibt es keinen Tag, an dem der Unterschied auffällt.

Die einfache Verfettung ist zunächst vergleichsweise harmlos; die Leberfunktion bleibt in diesem Stadium normal. Kritisch wird es, wenn eine Entzündung dazukommt. Aus einer entzündeten Fettleber kann über Jahre eine Fibrose und daraus eine Zirrhose entstehen.

Spülschwamm als Bild für die verfettete Leber

Der wichtigste Teil dieser Geschichte ist aber der, den kaum jemand kennt. In frühen Stadien ist eine Fettleber – abhängig davon, wie weit die Vernarbung fortgeschritten ist – grundsätzlich vermeidbar und prinzipiell vollständig rückbildungsfähig. Nach Angaben von Leberspezialisten kann bereits ein Gewichtsverlust von 5 bis 10 % eine deutliche Verbesserung bewirken.

Es gibt also ein Zeitfenster. Nur merkt man nicht, wann es sich schließt.

Was ein Termin klärt – und was er kostet

Eine Fettleber stellt niemand am Küchentisch fest. Man sieht sie nicht, man spürt sie nicht, und keine Suchmaschine ersetzt hier ein Ergebnis.

Was der Arzt anschaut, ist überschaubar. Im Blutbild die Leberwerte, allen voran GPT und Gamma-GT. Danach in der Regel ein Ultraschall des Oberbauchs, weil sich eine Verfettung dort gut darstellen lässt. Beides zusammen ist eine Blutabnahme und eine Untersuchung, bei der nichts wehtut.

Was der Termin nicht ist: ein Urteil. Erhöhte Leberwerte haben eine ganze Reihe möglicher Ursachen – von Medikamenten über eine anstrengende Woche bis zu Erkrankungen, die mit der Leber wenig zu tun haben. Am Ende steht deshalb meistens keine Diagnose, sondern eine Einordnung. Und in vielen Fällen ein zweiter Termin einige Monate später, um zu sehen, wohin sich die Werte bewegen.

Was Sie zum Termin mitbringen sollten

  • Alle Medikamente, die Sie dauerhaft nehmen
  • Eine ehrliche Einschätzung zu Alkohol – nicht die höfliche
  • Gewichtsverlauf der letzten Jahre
  • Bekannte Diagnosen: Diabetes, Blutdruck, Blutfette

Der zweite Punkt ist der, an dem die meisten sich selbst im Weg stehen. Wer die Menge kleinrechnet, bekommt eine Einordnung, die auf falschen Angaben beruht – und geht mit einem beruhigenden Gefühl nach Hause, das nichts wert ist.

Michael Roth hält seine Empfehlung an dieser Stelle seit Jahren unverändert kurz: „Männer, geht früh zur Vorsorge oder lasst euch präventiv beraten.“

Es hilft, den Termin nicht als Ausnahme zu behandeln. Wer ohnehin regelmäßig beim Hausarzt sitzt, kann die Leberwerte mitprüfen lassen, ohne dass daraus ein eigener Anlass wird. Das senkt die Hürde auf einen Satz im Gespräch.

Früh heißt hier: bevor irgendetwas dazu zwingt. Bei einem Organ, das keine Warnung sendet, ist das die einzige verfügbare Reihenfolge.

Leberwerte und Ultraschall. Ein Termin, eine Viertelstunde.

Und dann die Tage dazwischen

Ein Befund verändert nichts. Was ihn verändert, sind die Wochen danach – und die gehören keinem Arzt.

Uli Roth nennt als Erstes das, was er für das Unterbewertetste hält: „Man muss sich die Zeit nehmen, um sich zu regenerieren.“ Und daraus abgeleitet die Empfehlung an andere Männer: „Kümmert euch um euren Körper, kümmert euch im allgemeinen Zeitplan darum, dass ihr euch bewegt.“

Michael sagt dasselbe aus der Perspektive eines Körpers, der Jahrzehnte Leistungssport hinter sich hat: „Deswegen ist es wichtig, sich dann im Alter noch mehr um den Körper zu bemühen, trotzdem Sport zu machen, sich zu bewegen in dem Rahmen, wie man’s kann.“

Michael und Uli Roth im Alltag

Beim Thema Alkohol wird Michael persönlich, und zwar ohne den moralischen Zeigefinger, den die meisten an dieser Stelle erwarten: „Mein Tipp ist, dass man versucht, sich gut zu ernähren, dass man ein bisschen weniger Alkohol trinkt. Auch wenn ich gerne mal ein Glas Wein trinke – das sollte sich nicht so anhören, dass man das nicht machen kann, aber immer in Maßen.“

Sein zweiter Satz dazu ist der wichtigere, weil er die Gewichtung verschiebt: „Die Ernährung macht viel aus.“

Genau da liegt bei der Leber der größere Hebel. Weniger schnelle Kohlenhydrate, längere Pausen zwischen den Mahlzeiten, ein paar Kilo weniger – das wirkt bei der stoffwechselbedingten Form deutlicher als der Verzicht auf das Feierabendbier allein.

Und schließlich kommt bei den Brüdern die Nahrungsergänzung ins Spiel. Beide arbeiten seit 2026 offiziell mit ESSENZ zusammen. Michael fasst seinen Zugang dazu so zusammen: „Mittlerweile ist es super einfach und nicht kompliziert, das richtige Produkt für sich zu finden. Deshalb vertraue ich ESSENZ.“

Das Produkt

ESSENZ Hepa

ESSENZ Hepa

Ein Nahrungsergänzungsmittel für die Leber mit 4 Inhaltsstoffen. Die Tagesdosis sind 2 Kapseln, je 1 morgens und abends.

Cholin (200 mg, aus 507,66 mg Cholinbitartrat) trägt bei zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion und zu einem normalen Fettstoffwechsel. Cholin ist ein essenzieller Nährstoff, den der Körper nur in geringen Mengen selbst bildet.

Mariendistel-Extrakt (400 mg, davon 320 mg Silymarin) Die Mariendistel ist eine traditionelle Pflanze, die in Europa seit Langem verwendet wird.

Artischockenblätter-Extrakt (200 mg, davon 5 mg Cynarin) Artischocken werden in der Pflanzenkunde seit Jahrhunderten verwendet.

Löwenzahn-Extrakt (100 mg, davon 2 mg Flavonoide) Löwenzahn wird traditionell als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung geschätzt.

Morgens und abends je 1 Kapsel mit einem Glas Wasser. Empfohlen wird eine Einnahmedauer von 8 bis 12 Wochen, kurmäßig über rund 3 Monate. Ein Nahrungsergänzungsmittel arbeitet nicht über Tage, sondern über Monate – und nur, wenn es regelmäßig genommen wird. Was zweimal genommen und dann vergessen wird, ist kein Präparat. Es ist ein Versuch.

60 Kapseln pro Packung, ausreichend für 30 Tage. Erhältlich als Einzelpackung und in Vorteilspaketen. Auf jede Bestellung gilt die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

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