„Die Lust lässt nach. Und kein Mann sagt ein Wort darüber. “

Michael und Uli Roth haben Männer dazu gebracht, das Wort Prostata auszusprechen. Beim nächsten Thema tun sie sich schwerer.

Die Zwillinge sind 64 und seit 15 Jahren die bekanntesten Männergesundheits-Botschafter des Landes. Ein Tabu haben sie geknackt. Das nächste steht noch.

Michael und Uli Roth am Neckarufer in Heidelberg

Fragen Sie 10 Männer über 45, ob sich in den letzten Jahren etwas verändert hat. Sie werden 10 Mal hören, dass gerade viel los ist.

Der Satz stimmt sogar. Es ist viel los. Er beantwortet nur eine andere Frage.

Denn die Frage war nicht, ob gerade Stress ist. Sie war, ob sich etwas verändert hat. Und die Antwort darauf kennt jeder dieser 10 Männer ziemlich genau.

Was sich verändert, verändert sich langsam. Die Lust auf Nähe kommt seltener von selbst. Sie kommt später am Abend, wenn überhaupt. Sie ist nicht weg – sie meldet sich nur nicht mehr ungefragt. Und weil das kein Ereignis ist, sondern eine Verschiebung über Jahre, gibt es keinen Tag, an dem man darüber reden müsste.

Also redet niemand darüber.

Nicht mit dem Hausarzt. Nicht mit dem besten Freund. Und am wenigsten mit der Person, die im selben Bett liegt und sich längst ihre eigene Erklärung dazu gebaut hat.

Das ist die Stelle, an der aus einer körperlichen Veränderung ein Missverständnis wird.

Michael und Uli Roth im Gespräch

Michael Roth beschreibt genau diesen Punkt: „Wir haben Müdigkeit, wir haben Schwächegefühle, und das sind dann Dinge, die jeder Mann nicht gerne zugibt, aber jeder Mann merkt es.“

Er und sein Zwillingsbruder Uli wissen, wie lange so ein Schweigen hält. 1984 gewannen sie mit der deutschen Handballnationalmannschaft Olympia-Silber. Michael wurde danach Bundesligatrainer, Uli managte 20 Jahre lang die Band PUR. Seit 15 Jahren machen sie etwas völlig anderes: Sie bringen Männer dazu, über ihren Körper zu sprechen. In Deutschland kennt man sie als die Prostata-Paten.

Dieses Wort öffentlich auszusprechen, war vor 15 Jahren undenkbar. Heute steht es in Broschüren, auf Bühnen, in Wartezimmern. Das war Arbeit, und sie hat funktioniert.

Beim Thema Lust stehen wir ungefähr da, wo die Prostata 2010 stand.

„Die Lust lässt nach. Und kein Mann sagt ein Wort darüber. “

Michael Roth hat dazu eine Beobachtung, die keine Erklärung braucht: „Männer reden leider viel zu selten untereinander über ihre Probleme, sondern sie reden lieber über Fußball, Handball oder Eishockey.“

Die Roth-Zwillinge im Freien

Uli sagt dasselbe von der anderen Seite: „Männer untereinander tun sich schwer, über ihren Körper, über Krankheiten oder andere Befindlichkeiten zu sprechen. Da sind die Frauen viel offener, viel transparenter in ihren Gesprächen.“

Und Michael ergänzt den Teil, der es kippen lässt: „Wenn’s Probleme gibt, reden die Männer meistens gar nicht mehr.“

Michael und Uli Roth

Das ist die eigentliche Mechanik. Nicht Scham allein, sondern eine Reihenfolge: Je unangenehmer ein Thema, desto sicherer wird es umgangen. Auch vor sich selbst.

Was stattdessen passiert, ist immer dasselbe. Der Mann sucht eine Erklärung, die außerhalb seines Körpers liegt. Der Job. Die Phase. Die Beziehung. Das ist bequem, weil man es angeblich reparieren kann, ohne jemanden einzuweihen. Es ist nur meistens die falsche Baustelle.

Das Schweigen hat einen Preis, und den zahlt selten der Mann allein. Wer nicht sagt, woran es liegt, überlässt der anderen Seite die Deutung. Und die fällt fast immer persönlich aus: weniger Interesse, weniger Anziehung, eine Beziehung, die sich abgenutzt hat. Zwei Menschen erklären sich dieselbe Sache auf zwei falsche Arten – und sprechen über keine davon.

Bei der Prostata hat es 15 Jahre gedauert, bis das Wort in einem normalen Gespräch vorkommen durfte. Der Weg dahin lief nicht über große Aufklärung, sondern über viele einzelne Männer, die es einmal ausgesprochen haben. Danach war es leichter.

Michael ist an dieser Stelle unmissverständlich: „Es ist kein Tabubruch, Männer, wenn ihr mal wirklich untereinander auch über eure Probleme sprecht, was den Körper angeht. Nur so kommen auch alle ein bisschen weiter.“

Was ab 40 im Körper passiert

Ab etwa 40 sinkt der Testosteronspiegel bei den meisten Männern um rund 1–2 % pro Jahr.

Diese Zahl ist unscheinbar, und genau das ist ihr Problem. 2 % bemerkt niemand. Nach 15 Jahren steht man an einem deutlich anderen Punkt – ohne einen einzelnen Moment, an dem es passiert wäre.

Testosteron ist dabei nicht auf ein Thema begrenzt. Das Hormon ist an Muskelmasse beteiligt, an Knochendichte, an Stimmung, an Antrieb – und an der Libido. Wenn der Spiegel über Jahre nachgibt, fällt nichts aus. Es wird alles ein Stück träger.

Michael beschreibt denselben Vorgang aus der Innensicht: „Viele Männer denken, sie sind unverwüstlich. Dann merken sie irgendwann, dass das alles ein bisschen weniger wird.“

Das erklärt auch, warum der Verdacht so oft in die falsche Richtung geht. Eine Verschiebung, die über Jahre läuft und mehrere Bereiche gleichzeitig betrifft, sieht von innen nicht aus wie Biologie. Sie sieht aus wie eine Beziehung, die nicht mehr trägt, oder wie ein Job, der zu viel nimmt.

Parallel läuft ein zweiter Prozess. Zellen stehen unter oxidativem Stress, ein normaler Nebeneffekt von Stoffwechsel, Belastung und Umwelt. Der Körper hat Schutzmechanismen dagegen. Die arbeiten aber nur, wenn das Material dafür da ist.

Michael und Uli Roth in Bewegung

Ein Bild dafür: Denken Sie an eine Batterie, die seit Jahren im Einsatz ist. Sie lädt noch, aber nicht mehr auf den Stand von früher – das ist der Hormonverlauf. Und an den Kontakten setzt sich etwas ab, das den Fluss bremst – das ist der oxidative Stress. Keiner der beiden Effekte macht die Batterie kaputt. Zusammen erklären sie, warum abends nichts mehr kommt.

Ein Energydrink lädt daran nichts. Er überbrückt einen Nachmittag.

Und das ist der Unterschied zwischen einem Mittel gegen Müdigkeit und einer Antwort auf die Frage, warum die Müdigkeit da ist. Das eine hält bis zum Abend. Das andere braucht Monate.

Die Roth-Zwillinge beim Sport

Michael zieht daraus einen Satz, den er aus dem Leistungssport mitgenommen hat: „Wir haben gelernt, der Körper ist unser Kapital, und um das muss man sich kümmern.“

Gefragt, was er seinem 40-jährigen Ich raten würde, antwortet er: „Geh sorgfältiger mit dir um.“ Und begründet es: „Weil man mit vierzig denkt, man reißt alle Bäume aus, aber die Fehler werden meistens vorher gemacht.“

Uli antwortet auf dieselbe Frage fast identisch: „Leb da schon etwas bewusster in die Zukunft hinein, in die Gesundheit. Man achtet zu wenig auf sich, man mutet dem Körper zu viel zu.“

Hier müssen Sie selbst aktiv werden

Uli Roth hat ein Bild dafür, warum Männer warten:

„Wenn die Männer sich erst dann melden, wenn was wehtut, dann ist es wie in unserer Kindheit. Da haben wir uns auch nie getraut, vorher zum Zahnarzt zu gehen, bevor nicht ein Zahn geschmerzt hat.“

Uli Roth

Beim Zahn funktioniert das schlecht. Bei einer Veränderung, die keine Schmerzen macht, funktioniert es überhaupt nicht – weil der Auslöser nie kommt.

Deshalb steht am Anfang kein Produkt, sondern ein Termin. Nachlassende Lust hat nicht immer nur mit dem Alter zu tun. Sie kann mit dem Blutdruck zusammenhängen, mit der Schilddrüse, mit Medikamenten, die Sie seit Jahren nehmen, mit chronischem Schlafmangel. Das lässt sich nicht erraten und nicht ergoogeln. Es steht in einem Blutbild.

Uli ist bei der Zuständigkeit knapp: „Ab fünfundvierzig gilt für jeden Mann und den Männerarzt, den Urologen aufzusuchen.“

Und was die meisten unterschätzen: Das häufigste Ergebnis einer Vorsorge ist, dass alles in Ordnung ist. Michael weist regelmäßig darauf hin, dass Männer mit der umgekehrten Erwartung hingehen – als wäre ein Befund die Regel und nicht die Ausnahme.

Und selbst wenn etwas gefunden wird, ist das der bessere Ausgang. Ein Wert, den man kennt, lässt sich behandeln. Ein Wert, den man nicht kennt, arbeitet weiter.

Der Termin ersetzt kein Produkt, und kein Produkt ersetzt den Termin. Das ist keine Höflichkeitsformel, sondern die Reihenfolge, die die Brüder seit 15 Jahren vertreten.

Ein Termin. Eine Viertelstunde. Diese Woche, nicht irgendwann.

Und dann die 364 Tage dazwischen

Ein Termin im Jahr ist ein Termin im Jahr. Den Rest macht der Alltag, und da entscheidet niemand außer Ihnen.

Uli Roth nennt drei Dinge. Keins davon ist neu, und genau darin liegt die Schwierigkeit.

Bewegung. Er vermeidet dabei bewusst ein Wort: „Ich rede immer von Bewegung, das finde ich viel eleganter.“ Sport schrecke zu viele ab. Gemeint ist raus, an die frische Luft, statt Fernseher oder Computer. Kein Programm, eine Gewohnheit.

Schlaf. Hier spricht er über sich selbst. Früher 5 Stunden im Schnitt, weil er morgens der Erste und abends der Letzte sein wollte. „Das habe ich komplett geändert, weil ich weiß und gelernt habe, wie wichtig Schlaf ist.“ Sein Fazit ist unspektakulär und richtig: „Mehr Schlaf bringt mehr Kraft und Energie.“

Ernährung. Man könne dem Körper viel zumuten, sagt Uli, aber eben nicht alles.

Michael und Uli Roth im Alltag

Der Grund, warum diese drei Punkte trotzdem selten umgesetzt werden, ist nicht Unwissen. Es ist, dass sie nichts Spektakuläres versprechen. Sie zahlen sich erst nach Monaten aus, und niemand merkt, wenn man sie einhält. Genau das macht sie zur Arbeit.

Dazu kommt ein vierter Punkt, der nichts kostet und den meisten am schwersten fällt. Michaels Rat lautet, offen über das zu sprechen, was man an sich bemerkt.

Erst danach kommt bei den Brüdern die Nahrungsergänzung – in dieser Reihenfolge, nicht davor. Beide haben damit ihr Berufsleben lang zu tun gehabt, nur mit einem anderen Ziel. „Wir haben natürlich als Sportler schon ganz viel mit Nahrungsergänzungsmitteln zu tun gehabt, und da ging’s eher um Leistung, um Hochleistung“, sagt Uli. „ Jetzt im Alter haben wir die Nahrungsergänzungsmittel von ESSENZ kennengelernt, die natürlich in anderen Bereichen helfen.“

Seit 2026 arbeiten beide offiziell mit ESSENZ zusammen.

Dass Männer an dieser Stelle zögern, kennen sie. Michael: „Nahrungsergänzungsmittel bei Männern sind natürlich immer ein Thema, da wird nicht gern drüber gesprochen. Oft sind’s die Frauen, die für ihre Männer solche Dinge bestellen, weil sie wissen um die Probleme, die die Männer haben.“ Seine Antwort darauf ist kurz: „Da muss man sich nicht schämen, sondern da muss man einfach Mann sein und das Ganze annehmen.“

Uli fügt die realistische Erwartung hinzu: „Nahrungsergänzungsmittel bei Männern, das braucht eine gewisse Überzeugung, auch eine Zeit.“

Das gilt auch für die Anwendung. Was zweimal genommen und dann vergessen wird, ist kein Präparat. Es ist ein Versuch.

Das Produkt

ESSENZ Libido

ESSENZ Libido

3 Kapseln am Tag, 5 Inhaltsstoffe.

Zink (10 mg) trägt zu einem normalen Testosteronspiegel im Blut bei, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und zu einer normalen Fruchtbarkeit und Reproduktion.

Ashwagandhawurzel-Extrakt (800 mg) mit 20 mg Withanoliden. In der ayurvedischen Medizin wird die Pflanze traditionell verwendet, unter anderem im Zusammenhang mit der Libido.

Macawurzel (500 mg) ist in den Anden seit Langem Teil der Ernährung und wird dort traditionell verwendet.

Bockshornkleesamen-Extrakt (200 mg) mit 100 mg Saponinen, ebenfalls in langer traditioneller Verwendung.

L-Arginin (200 mg) ist eine semi-essenzielle Aminosäure. Der Körper nutzt sie unter anderem zur Bildung von Stickstoffmonoxid.

3 Kapseln täglich mit einem Glas Wasser, zu oder zwischen den Mahlzeiten. Planen Sie 8 bis 12 Wochen ein, bevor Sie eine Veränderung beurteilen. Üblich ist eine Kur über rund 3 Monate mit anschließender Pause von 4 bis 6 Wochen. Vegan, laktose- und glutenfrei, ohne Farbstoffe, hergestellt in der EU.

Einzelpackung, 3er- und 6er-Vorteilspaket. Auf jede Bestellung gilt die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

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