Vitamin B1Vitamin B1 fördert normales Wachstum, Fruchtbarkeit, Stillfähigkeit und stabilisiert den Appetit.

Vitamin B1 ist ein wasserlösliches Pulver, das in der Natur nie rein vorkommt, sondern immer an Phosphor gebunden und in Verbindung mit anderen B-Vitaminen. Es kommt im Körper in fast allen Geweben und im Blut vor.

Was bewirkt Vitamin B1

  • Vitamin B1 ist als Coenzym an den meisten Prozessen der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten beteiligt.
  • Bei der Reizübertragung von Nerven auf den Muskel und bei der Regeneration des Nervensystems, ist Vitamin B1 erforderlich.
  • Es fördert normales Wachstum, Fruchtbarkeit, Stillfähigkeit und stabilisiert den Appetit.

Täglicher Bedarf

Der tägliche Bedarf ist durchschnittlich 1,3 mg.

Zu wenig Vitamin B1

Alle, die sich ausgewogen ernähren, nehmen genügend Vitamin B1 zu sich.

Wer aber sehr viel Weißmehlprodukte, Zucker und Süßigkeiten isst, oder viel Alkohol trinkt - also säurebildende Sachen zu sich nimmt - hat einen erhöhten Bedarf, weil Vitamin B1 in saurer Umgebung schnell zerstört wird.

Auch Schwangere und stillende Frauen sowie Personen mit Herz- oder Stoffwechselkrankheiten brauchen höhere Vitamin B1-Gaben.

Durch starkes Schwitzen geht viel extrem wasserlösliches Vitamin B1 verloren, deswegen brauchen Sportler oft höhere Dosen.

Die Symptomen für einen leichten Vitamin B1-Mangel sind:

Bei schwerem Mangel treten

  • Nervenentzündungen
  • Muskelkrämpfe
  • Erkrankungen der Herzgefäße mit Beklemmungsgefühlen, Herzrhythmusstörungen und Atemnot vermehrt auf.
  • Auch Depressionen können auf einem Mangel hinweisen.

Zu viel Vitamin B1

Bei normaler Ernährung kann man dieses Vitamin nicht überdosieren, weil das Zuviel über die Nieren ausgeschieden wird.

Enthalten in:

Bierhefe, Hefeflocken, Vollkornprodukte, Hühnerbrust, Schweinefleisch, Sonnenblumenkernen, Pinienkernen, Sesamsamen, frischen Erdnüssen, Mohnsamen.