Täglich wehrt unser Immunsystem unzählige Krankheitserreger für uns ab. Vitamin C und Zink können dafür eine wesentliche Unterstützung sein. Ein starkes Immunsystem ist die wichtigste Gesundheitsvorsorge.

Die Acerola-Kirsche – eine natürliche Vitamin C-Quelle

Die Acerola-Kirsche – eine natürliche Vitamin C-QuelleDie Acerola-Kirsche, Malpighia glabra, ist eine Steinfrucht wie die heimische Kirsche.

Botanisch ist sie mit dieser aber nicht verwandt. Die Acerola-Kirsche gehört zu den Malpighiengewächsen.

Sie stammt ursprünglich von der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Heute wächst sie in trockenen Wäldern auf den Inseln der Karibik, in Nordbrasilien und Lateinamerika, auf Hawaii, in Florida sowie in Südostasien und Indien.

Die Acerola-Kirsche ist anspruchslos und hält auch lange trockene Perioden problemlos aus.

Die immergrüne Acerola-Kirsche wächst bis zu 6 m hoch.

Auf ihren ausladend verzweigten Ästen trägt sie ein bis drei Zentimeter große, gelborange bis rote, tomatenförmige Früchte. Sie werden 3 bis 4 mal pro Jahr geerntet.

Die Acerola-Kirsche gehört zu den Vitamin-C-reichsten bekannten Früchten

Die Acerola-Kirsche ist ein natürlicher Vitamin C Lieferant. Sie ist um ein Vielfaches reicher an Vitamin C als z.B. Zitrusfrüchte.

Vitamin C aus der Acerola-Kirsche liegt im natürlichen Verband mit sekundären Pflanzenstoffen und Mikronährstoffen vor, die zellschützende Wirkung des Vitamin C, seine Verwertbarkeit, Wirkdauer und Verträglichkeit verbessern.

Da unser Organismus Vitamin C nicht selbst produzieren kann, sind wir immer auf die Vitamin-C-Zufuhr von außen angewiesen.

Natürliches Vitamin C, z.B. aus der Acerola-Kirsche, wird von unserem Körper besonders gut aufgenommen. Die Acerola-Kirsche enthält noch weitere, wertvolle Substanzen wie Betacarotin, Vitamin B1 und B2, Niacin, Eiweiß, Eisen, Phosphor, Kalzium und Magnesium.

Das Spurenelement Zink

Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente, es kommt allerdings nur in sehr geringen Mengen im Körper vor. Trotzdem werden sehr viele Stoffwechselprozesse von Zink beeinflusst.

Viele lebensnotwendige Enzyme enthalten Zink oder werden von Zink aktiviert.

Ein gesunder Körper enthält im Normalfall 2 bis 4g Zink.

Dieses Zink kann aber nur über einen kurzen Zeitraum im Körper gespeichert werden. Deshalb ist die laufende Zufuhr über eine ausgewogene Ernährung oder über entsprechende Nahrungsergänzungsmittel wichtig.

Das bewirkt Zink im Körper

Zink beeinflusst den Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel. Es steuert die Insulinproduktion und ist auch an der Insulinspeicherung beteiligt.

Personen mit Diabetes oder Arteriosklerose haben einen höheren Bedarf an Zink.

Bekannt ist Zink aber für seine Rolle im Rahmen der körpereigenen Abwehrkräfte. Deshalb ist eine ausreichende Versorgung mit diesem Spurenelement in der kalten Jahreszeit besonders wichtig.

Es gibt Versuche, die zeigen, dass Erkältungskrankheiten durch die Einnahme von Zink signifikant kürzer verlaufen, wenn man mit der Einnahme frühzeitig, bereits bei den ersten Symptomen beginnt. Man vermutet derzeit, dass Zink nicht nur die Vermehrung von Viren bremsen kann, sondern auch die Immunantwort des Körpers selbst verstärkt.

Sie können ihrem Körper Zink auch sehr gut über die entsprechende Ernährung zuführen.

Gute, natürliche Zinkquellen sind: Weizenkleie, Hefe, Käse, Eier, Getreide, Hülsenfrüchte, Fleisch, Muscheln und Krebse, Nudeln, Nüsse, Kerne und Samen.