Essenz Artischocke Plus Kapseln enthalten gemahlene Mariendistelsamen und Artischockenblätter. Sie zählen zu den wichtigsten Reinigungskräutern für eine gesunde Leber- und Gallenfunktion.

Sie enthalten leberreinigende Vitalstoffe und Bitterstoffe, die Leberzellen und Lebergänge reinigen, die Lebertätigkeit und die Produktion von Gallenflüssigkeit anregen und die Neubildung und Regeneration von Leberzellen aktivieren können.

Deshalb sind sie ideal zur unterstützenden Behandlung leichter Leber- und Gallenerkrankungen und ihrer begleitenden Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Oberbauchschmerzen und zur Verbesserung der Blutleberwerte geeignet.

Die Wirkungen dieser Heilpflanzen sind schon lange bekannt. Deshalb ist unser Wissen über sie auch sehr umfangreich.

Artischocken wirken hauptsächlich auf die Galle und die Verdauung.

Die Mariendistelsamen unterstüzen die Leber und schützen ihre Zellen.

Die Artischocke hilft der Galle

Die ArtischockeDie Artischocke, Cynara scolymus, ist eine aus dem Mittelmeerraum stammende Kulturpflanze. Heute wird sie hauptsächlich in den USA, Italien, Spanien, Ägypten, Argentinien und Frankreich angebaut.

Die Blütenknospen der Artischocken haben bereits die alten Ägypter als Gemüse genutzt und auch für die Römer war sie ein hochgeschätztes pflanzliches Lebensmittel. Bei uns wurde die Artischocke erst im Mittelalter bekannt. Sie war aber damals für das gemeine Volk unerschwinglich.

Artischocken werden bis zu 2 m hoch und brauchen viel Platz, weil ihre Blattrosetten sehr ausladend sind. Sie bevorzugen einen warmen, sonnigen Platz.

Ihre faustgroßen Blütenköpfe werden bereits geerntet, wenn sie noch geschlossen sind. Dabei sollten die Schuppen noch leicht abstehen. Die unteren Teile der Schuppen bilden einen fleischigen Boden, der gekocht als Gemüse verwendet wird. Versäumt man den frühen Erntezeitpunkt, zeigt sich eine große, wunderschöne, violette Blüte.

Die positiven Wirkungen der Artischocke auf die Gesundheit wurden erst im 20. Jahrhundert genauer erforscht. Mittlerweile ist sich die Wissenschaft einig, dass die Wirkung der Artischocke auf den in den Blättern enthaltenen Gesamtkomplex an Flavonoiden und Chinasäurederivaten zurückzuführen ist.

Diese Inhaltsstoffe fördern die Gallenbildung und den Gallenfluss und werden bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Reizdarmsyndrom eingesetzt. Dokumentiert ist auch die blutfettsenkende Wirkung.

Luteolin, ein Pflanzenfarbstoff, hemmt die körpereigene Cholesterolbildung und fördert die Fettausscheidung.

Außerdem haben Artischockenblätter antioxidative und leberschützende Eigenschaften.

Die verdauungsfördernde Wirkung der Artischocke

Ständiges Völlegefühl, unangenehme Blähungen und Krämpfe oder Magendrücken:

Viele Menschen kennen diese Begleiterscheinungen nach üppigen Mahlzeiten. Nicht immer ist eine zu fettreiche Zubereitung der Grund dafür. Der Auslöser kann auch eine allgemeine Überlastung des Leber-Gallen-System sein.

Wenn nämlich die Leber nicht ausreichend Gallensaft produziert, können Nahrungsfette nicht richtig gespalten und abgebaut werden.

Die Wirkstoffe der Artischockenblätter fördern die Gallensaftbildung und den Gallenfluss. Sie können so die Fettverdauung anregen.

Die Funktion der Galle wird verbessert, der Fluss der Galle wird verstärkt und Beschwerden wie Druck- und Völlegefühl sowie begleitende Blähungen können vermieden werden. Sie können fetthaltige Nahrung besser verdauen.

Mariendistelsamen unterstützen die Leber

MariendistelMariendistel, Silybum marianum, ist eine wichtige und auch besonders schöne Heilpflanze. Sie wurde schon im Mittelalter in deutschen Klostergärten angebaut. Ursprünglich stammt sie aus dem Mittelmeerraum, wo sie immer noch auf sonnigen Hängen wächst.

Die Mariendistel wächst auf trockenen, steinigen Böden, sie wird bis zu 1,5 m hoch und hat große Blätter. Sie sind am Rand voller spitzer Dornen und haben weiße Flecken.

Der Name „Mariendistel“ entstammt einer alten Legende und hat mit den weißbefleckten Blättern zu tun: Auf der Flucht nach Ägypten wollte die Jungfrau Maria ihr Kind stillen. Sie suchte Schutz unter dem Blätterdach einer Mariendistel. Beim Stillen fielen einige Tropfen Milch auf die Blätter, die daraufhin fleckig wurden.

Mariendisteln blühen von Juni bis September mit auffallenden, purpurfarbenen, kugeligen Blüten. In diesen Blütenständen entwickeln sich die samenartigen Früchte, die das wirksame Silymarin enthalten.

Silymarin gilt als das wirksamste Leberheilmittel natürlichen Ursprungs. Umfangreiche Forschungen haben gezeigt, dass es die Zellmembranen der Leberzellen so verändert, dass Zellgifte nicht in die Leberzellen gelangen können.

Silymarin unterstützt die Regeneration der Leberzellen. Es eignet sich daher zur Vorbeugung und Behandlung toxischer Leberschäden. Silymarin besitzt außerdem antioxidative Eigenschaften und kann Freie Radikale neutralisieren.

Es regt die Gallenbildung an und fördert die Verdauung und Entgiftung.

Die leberunterstützende Wirkungen der Mariendistel

Über die Leber laufen viele Entgiftungsprozesse in unserem Körper. Giftstoffe werden in der Leber gebunden und anschließend ausgeschieden.

Umweltbelastungen oder die Dauereinnahme von Medikamenten belasten die Leber. Aber auch durch zu viel Fett, Alkohol und zu süßes Essen wird sie unnötig belastet.

Die Folgen können chronische Lebererkrankungen wie die Fettleber oder andere Leberbeschwerden sein.

Leider merkt man das aber nicht sofort bzw. sind die Beschwerden so unspezifisch, dass sie verschiedene Ursachen haben könnten. Oft fühlt man sich einfach nur matt und erschöpft.

Diese Beschwerden können sich aber, mit einer entsprechenden Anpassung des Lebensstils und unterstützt mit der natürlichen Kraft der Mariendistel, wieder bessern.

Besonders eindrucksvoll ist die leberschützende Wirkung des Silymarins bei Vergiftungen mit Knollenblätter- oder Fliegenpilz.

Die Pilzgifte zerstören die Leberzellen. Da ist das Silymarin der Mariendistel die einzige therapeutische Option und kann, rechtzeitig und richtig angewendet, sogar lebensrettend sein!