WeihrauchpflanzeDie Weihrauchpflanze oder der Weihrauchbaum stammt aus der Gattung Boswellia, den Balsambaumgewächsen.

Weihrauchöl wird aus dem Harz der Weihrauchbäume gewonnen. Die verschiedenen Arten der zwischen 1,5 und 8 m hohen Weihrauchbäume wachsen wild. Ein besonderes Merkmal dieser, meist eher kleinwüchsigen Bäume ist ihre papierartige Rinde. Sie blättert schuppig vom Stamm ab.

Um das Harz des Weihrauchbaumes zu ernten, wird er am Stamm und an den Ästen eingeschnitten. An den Schnittstellen tritt nach und nach eine milchige, klebrige Flüssigkeit aus.

Sie wird innerhalb weniger Tage durch das Trocknen an der Luft zum Weihrauchharz. Dieses Harz wird anschließend in Tropfenform von den Stämmen geschabt.

Das ätherische Öl des Weihrauchs wird aus dem Harz durch die sog. Wasserdampf-Destillation gewonnen.

Weihrauchöl ist bereits seit dem Altertum ein weit verbreitetes und äußerst wirksames natürliches Schmerzmittel.

Schon Hildegard von Bingen empfahl das Öl gegen eine ganze Reihe schmerzhafter Erkrankungen.

Das Öl wirkt hervorragend bei Gelenkschmerzen sowie Schmerzen, die durch übermäßiger Belastung der Muskeln entstehen.

Weihrauchöl hemmt die Ausschüttung der sogenannten Leukotriene. Dadurch klingen Entzündungen ab.

Ähnlich dem Cortison lindert es sowohl chronische als auch akute Entzündungen.

Der Weihrauch ist ein sanfter, natürlicher, und hochwirksamer Entzündungshemmer.

Weihrauchöl führt weder zur Abhängigkeit, noch löst es nennenswerte Nebenwirkungen aus.