Schüssler-Salze helfen beim EntschlackenImmer schon kannten naturheilkundliche oder auch alternative Heilmethoden den Begriff der Schlacken. Man versteht darunter vom Körper im Bindegewebe abgelagerte Stoffe, die nicht mehr weiter verarbeitet werden.

Je mehr dieser Schlacken sich im Bindegewebe befinden, desto größer wird die Belastung für den Körper. Man bemerkt dies als diffuse Verschlechterung des Allgemeinbefindens, wie chronische Müdigkeit oder Einschränkung der Leistungsfähigkeit.

Auch Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber zahlreichen Stoffen (oft auch Lebensmittel) können ihre Ursache in einem nicht mehr funktionsfähigen Bindegewebe haben.

Das Bindegewebe als Ver- und Entsorgungssystem

Das Bindegewebe ist die Masse, aus der wir bestehen, das Gewebe, das alles (jede einzelne Zelle) einhüllt. Aber es ist keine funktionslose Füll- oder Stützsubstanz.

Die Ver- und Entsorgung jeder Zelle, der Austausch von Information, Nährstoffen und Mineralien findet im Bindegewebe statt. Nervenbahnen, Blutgefäße und auch die Lymphe beginnen und enden hier – in der Flüssigkeit (Interzellularflüssigkeit) zwischen den einzelnen Bindegewebszellen.

Das Bindegewebe als die Säure-Basen-Regulation

Säure-Basen-RegulationEine der Aufgaben des Bindegewebes ist die Steuerung des Gleichgewichtes zwischen Säuren und Basen im Körper. Sehr vereinfacht kann man sagen, dass Säuren in das Bindegewebe abgegeben werden, um dort mittels Basen neutralisiert zu werden.

In der Alternativmedizin gibt es den Begriff der Bindegewebsübersäuerung. Sie ist eine Folge langjähriger Ernährungsfehler und anderer (sauer machender) Belastungen. Viele Zwischenprodukte des Stoffwechsels sind sauer.

Ist der Stoffwechsel belastet, durch z.B. Leistungssport oder Fieber, aber auch Entzündungen und Stress, kommt das sensible System des Säure-Basen-Haushaltes ins Wanken. Es entstehen mehr Säuren, die nicht mehr abgefangen werden können. Diese Säuren werden ins Bindegewebe verschoben. Dort bildet sich zum Beispiel vermehrt Milchsäure, die beim Entstehen des Muskelkaters eine Rolle spielt.

Leider ist das nicht die einzige Auswirkung. Im Bindegewebe erhöht sich der Anteil der Proteinstruktur. Man spricht von der Eiweiß-Säureverschlackung oder Kompaktierung des Bindegewebes, es wird undurchlässiger, der Stoffwechsel kann nicht mehr so spielend ablaufen.

Anzeichen dafür sind uns allen bekannt: belegte Zunge, Neigung zu Fußpilz oder Pilzen allgemein, Gelenkschmerzen, Wadenkrämpfe, Verspannung der Muskulatur, unregelmäßiger Stuhlgang, Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischschwund und erhöhte Verkühlungsneigung. Auch Krankheiten wie Rheuma und Gicht nennt man «saure Erkrankungen».

Abhilfe schaffen: Entschlacken, Entsäuern

Besonders im Herbst ist es wichtig den Körper zu entlasten, kommt doch die anstrengende Zeit des Winters mit Feuchtigkeit, Dunkelheit und Kälte in Riesenschritten auf uns zu.

Schön ist der Umstand, dass das Entschlacken zu dieser Jahreszeit besonders gut funktioniert. Eine sichere und gleichzeitig besonders einfache Methode zum Entschlacken bietet eine ganz spezielle Mischung von 14 verschiedenen Schüssler Salzen, die fertige Pulvermischung Zell-Basic.

Die Mülldeponien des Körpers werden behutsam geleert, das Bindegewebe wird wieder durchlässiger. Deshalb können auch Säuren, die in organischen Verbindungen vorliegen, den Körper verlassen.

Leber, Darm, Haut und ableitende Harnwege spielen bei Reinigungsvorgängen immer eine besondere Rolle, auch sie werden durch diese Mischung optimal unterstützt. Durch zusätzliche Basen-Bäder (2-3x pro Woche) und eine speziell Leber und Darm schonende Ernährung (nichts Rohes, kein Alkohol, kein Kaffee) ist die Entlastung für den Körper noch umfassender.

Nur auf ausreichende Trinkmengen muss man unbedingt achten, andernfalls kann es zu Verstopfung oder auch zur Ödembildung (Schwellungen der Finger, Gelenke…) kommen.

Ferrum phosphoricum Nr. 3 wird für den erhöhten Transportaufwand und Sauerstoffbedarf im Blut benötigt, sie entschärft Freie Radikale und steigert die Abwehrkräfte.

Kalium chloratum Nr. 4 ist der Drüsenbetriebsstoff. Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse, aber auch die Lymphdrüsen haben einen hohen Bedarf an diesem Mineralstoff. Er bindet auch chemische Verbindungen, die den Stoffwechsel belasten.

Kalium phosphoricum Nr. 5 befindet sich wegen ihrer energieaufbauenden Wirkung in dieser Mischung. Für die Entschlackung braucht der Körper besonders viel Kraft, nachdem die wenigsten von uns aber 8 Wochen Urlaub haben, um in dieser Zeit zu entschlacken, brauchen wir besonders viel von diesem Mineralstoff während einer Entgiftung.

Kalium sulfuricum Nr. 6 unterstützt die Reinigung der Zellen. Reste von Belastungen, die durch chemisch veränderte Nahrungsmittel oder lang andauernde Erkrankungen entstehen, finden sich nicht nur im Bindegewebe, sondern auch in den Zellen selbst. Die Nr. 6 ist der Hauptbetriebsstoff der Bauchspeicheldrüse, die für die Bereitstellung von Verdauungsenzymen besonders wichtig ist.

Natrium chloratum Nr. 8 ist zuständig für alles, was im Körper mit Schleimhäuten, Wasser-, Wärmehaushalt und Regeneration von Geweben zusammen hängt. Besonders wichtig ist dieser Mineralstoff auch zum Binden belastender Stoffe (den organischen Schadstoffen), er darf also beim Entschlacken nicht fehlen.

Natrium phosphoricum Nr. 9 ist beim Entschlacken besonders wichtig und bindet freiwerdende Säuren. Es spielt eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel, ist also für eine gute Entlastung unverzichtbar.

Natrium sulfuricum Nr. 10 ist für das Bindegewebe, was die Nr. 6 für die Zelle ist. Es wirft alles raus, was nicht mehr gebraucht wird (bindet Schlacken und führt sie in erster Linie über den Darm ab).

Silicea Nr. 11 verwendet der Körper, um besonders fest gebundene Säuren zu entsorgen (harnsaure, auskristallisierte Ablagerungen). Außerdem dient die Nr. 11 ganz zentral dem Aufbau des Bindegewebes.

Calcium sulfuricum Nr. 12 bringt alles wieder ins Fließen. Sie ist zuständig für die Durchlässigkeit des Bindegewebes, und erleichtert den Abtransport der Schadstoffe. Besonders wichtig ist die Nr. 12 beim Abbau von Eiweißen.

Lithium chloratum Nr. 16 unterstützt die Niere bei ihren Ausscheidungsprozessen. Ein wichtiger Mineralstoff im Zusammenhang mit Rheuma und Gicht.

Cuprum arsenicosum Nr. 19 unterstützt den Eisenstoffwechsel und die Schilddrüse in ihrer Funktion, sie bindet Schwermetalle und fördert deren Ausscheidung.

Zincum chloratum Nr. 21 spielt eine wichtige Rolle im Immunstoffwechsel, hat Einfl uss auf den Säure-Basen-Ausgleich in der Niere und dient der Regeneration und dem Aufbau des Bindegewebes.

Natrium bicarbonicum Nr. 23 ist ein wichtiger Stoff beim Ausleiten harnpflichtiger Substanzen, außerdem unterstützt dieser Mineralstoff den Bikarbonat-Puffer, einen der wichtigsten Puffersysteme des Säure-Basen-Haushaltes.

Selenium Nr. 26 ist ein wichtiger Mineralstoff für den oxidativen Schutz der Leber.

Aufbau nach der Reinigung

Besonders wichtig um gestärkt in den Herbst zu gehen, ist nach einer erfolgreichen Entschlackung eine gute Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Spurenelementen und Darmbakterien.